Wohnzimmerwildnis

Unsere Zimmerpflanzen – mit kurzen Tipps zu Standort, Pflege und Besonderheiten.

Bogenhanf

Sansevieria trifasciata 'Laurentii'

Standort
hell bis halbschattig, verträgt auch Sonne; nicht unter 12 °C
Pflege
sparsam gießen, Erde zwischendurch ganz abtrocknen lassen; im Winter nur alle 4–6 Wochen; Kakteenerde
Besonderheiten
sehr robust und anspruchslos; gelber Blattrand typisch für 'Laurentii'; heute botanisch Dracaena trifasciata; leicht giftig

Dreimasterblume

Tradescantia 'Nanouk'

Standort
hell, ohne Mittagssonne; je heller, desto kräftiger das Rosa
Pflege
gleichmäßig leicht feucht, keine Staunässe; Triebspitzen einkürzen, dann wächst sie buschig
Besonderheiten
Stecklinge bewurzeln schnell im Wasserglas; Pflanzensaft kann die Haut reizen; leicht giftig

Flammendes Käthchen

Kalanchoe blossfeldiana

Standort
hell bis sonnig, 15–22 °C
Pflege
sparsam gießen (Sukkulente); Verblühtes abschneiden
Besonderheiten
Kurztagspflanze – für neue Blüten etwa 6 Wochen lang weniger als 12 Stunden Licht pro Tag; giftig für Katzen und Hunde

Grünlilie

Chlorophytum comosum 'Variegatum'

Standort
hell bis halbschattig, keine pralle Sonne
Pflege
gleichmäßig feucht, im Winter weniger; im Sommer alle 2 Wochen düngen
Besonderheiten
bildet Kindel an langen Ausläufern, sehr leicht zu vermehren; braune Blattspitzen bei trockener Luft oder kalkhaltigem Wasser; ungiftig

Arabischer Jasmin

Jasminum sambac (gefüllt)

Standort
sehr hell bis sonnig, im Sommer gern draußen; im Winter hell bei 15–18 °C
Pflege
gleichmäßig feucht mit kalkarmem Wasser, im Sommer oft täglich; leicht saure Erde; nach der Blüte zurückschneiden
Besonderheiten
gefüllte, rosenähnliche weiße Blüten mit intensivem Duft; die Blüten werden für Jasmintee verwendet; ungiftig

Christusdorn

Euphorbia milii

Standort
sonnig und warm, nicht unter 12 °C
Pflege
sparsam gießen, Erde antrocknen lassen; im Winter fast trocken
Besonderheiten
blüht fast das ganze Jahr; bedornte Triebe; weißer Milchsaft giftig und hautreizend – beim Schneiden Handschuhe tragen

Geldbaum

Crassula ovata

Standort
hell bis sonnig, im Sommer gern draußen; im Winter hell und kühl (10–15 °C)
Pflege
sparsam gießen, Erde zwischendurch austrocknen lassen; Sukkulentenerde
Besonderheiten
sehr langlebig, wird mit der Zeit baumartig; kühle Überwinterung fördert die Blüte; Vermehrung über Blätter oder Stecklinge; leicht giftig für Haustiere

Speckbaum

Portulacaria afra 'Variegata'

Standort
sehr hell bis sonnig
Pflege
sparsam gießen, Erde austrocknen lassen; im Winter kühl und trocken
Besonderheiten
rosa-weiß panaschierte Blätter, je mehr Licht, desto kräftiger die Färbung; wächst langsamer als die grüne Form; in Südafrika Futterpflanze für Elefanten; gilt als ungiftig

Aloe

Aloe sp.

Standort
sonnig und hell
Pflege
wenig gießen, nicht in die Rosette; Sukkulentenerde; im Winter kühl und fast trocken
Besonderheiten
Blattränder mit weichen Zähnchen; bildet oft Ableger, die sich leicht abtrennen lassen; viele Aloe-Arten sind für Haustiere giftig

Amaryllis

Hippeastrum

Standort
hell bis sonnig und warm (18–22 °C); im Sommer auch draußen
Pflege
nach der Blüte bis August gießen und düngen; dann Gießen einstellen und die Zwiebel 8–10 Wochen kühl und trocken ruhen lassen; danach wieder angießen
Besonderheiten
große Trichterblüten, meist im Winter, etwa 6–8 Wochen nach dem Angießen; Zwiebel nur zur Hälfte bis zwei Dritteln in die Erde setzen; giftig, besonders die Zwiebel

Paradiesvogelblume

Strelitzia

Standort
sehr hell bis sonnig, im Sommer gern draußen; im Winter hell bei 12–15 °C
Pflege
im Sommer gleichmäßig feucht, im Winter sparsamer; im Sommer regelmäßig düngen
Besonderheiten
blüht erst nach mehreren Jahren; eingerissene Blätter sind normal (natürlicher Windschutz); leicht giftig

Einblatt

Spathiphyllum

Standort
halbschattig bis hell, keine direkte Sonne
Pflege
stets feucht halten, gern hohe Luftfeuchte; verblühte Blüten am Stielansatz abschneiden
Besonderheiten
lässt bei Trockenheit die Blätter hängen und erholt sich nach dem Gießen schnell; weiße Hochblätter werden mit der Zeit grün; giftig

Nagi-Steineibe

Nageia nagi

Standort
hell bis halbschattig, keine pralle Sonne; im Winter hell bei 10–15 °C
Pflege
gleichmäßig feucht, nicht nass; im Sommer gelegentlich düngen
Besonderheiten
ein Nadelbaum mit breiten Blättern ohne Mittelrippe, nur mit parallelen Adern; in China als Glückspflanze beliebt (竹柏) und oft als „Mückenschreck“ verkauft – das ist ein Werbemythos; Giftigkeit nicht sicher belegt

Baumfreund

Philodendron 'Imperial Green'

Standort
hell bis halbschattig, keine direkte Sonne; nicht unter 16 °C
Pflege
gießen, wenn die obere Erde abgetrocknet ist; Blätter gelegentlich abwischen
Besonderheiten
kompakt wachsend, ohne Rankhilfe; pflegeleicht; giftig

Kolbenfaden

Aglaonema

Standort
hell, ohne direkte Sonne – rote Sorten brauchen mehr Licht als grüne; nicht unter 16 °C
Pflege
gleichmäßig leicht feucht, keine Staunässe; gern höhere Luftfeuchte
Besonderheiten
auffällig rote Blätter mit grünem Rand; wächst langsam und kompakt; giftig

Flamingoblume

Anthurium andreanum

Standort
hell, ohne direkte Sonne; warm (18–25 °C)
Pflege
mäßig feucht mit kalkarmem Wasser; hohe Luftfeuchte; lockeres Substrat
Besonderheiten
das rote „Blütenblatt“ ist ein Hochblatt, die eigentlichen Blüten sitzen am Kolben; blüht fast ganzjährig; giftig

Geigenfeige

Ficus lyrata

Standort
sehr hell, etwas Sonne möglich; keine Zugluft, Standort möglichst nicht wechseln
Pflege
gießen, wenn die obere Erde abgetrocknet ist; große Blätter regelmäßig abstauben
Besonderheiten
große, geigenförmige Blätter mit hellen Adern; reagiert auf Standortwechsel mit Blattabwurf; Milchsaft reizend, giftig für Haustiere

Glückskastanie

Pachira aquatica

Standort
hell bis halbschattig, keine pralle Sonne; nicht unter 15 °C
Pflege
sparsam gießen, der Stamm speichert Wasser; Staunässe vermeiden
Besonderheiten
handförmig geteilte Blätter; in China als Glücks- und Wohlstandsbaum verbreitet (发财树), oft mit mehreren oder geflochtenen Stämmen; gilt als ungiftig

Guzmanie

Guzmania lingulata

Standort
hell, ohne direkte Sonne; warm (18–25 °C)
Pflege
kalkarmes Wasser in den Blatttrichter geben, Erde nur leicht feucht halten
Besonderheiten
das leuchtend rote Hochblatt hält monatelang; blüht nur einmal, bildet danach Kindel, die man abtrennt, sobald sie etwa ein Drittel der Mutterpflanze groß sind; ungiftig

Kussmäulchen

Nematanthus

Standort
hell, ohne Mittagssonne; im Winter kühler (12–15 °C), das fördert die Blüte
Pflege
mäßig gießen mit kalkarmem Wasser; Erde zwischendurch antrocknen lassen
Besonderheiten
auch Goldfischpflanze genannt; kleine, glänzende Blätter; orangefarbene Blüten in Form eines gespitzten Mundes oder kleinen Goldfischs; schön als Ampelpflanze; ungiftig

Schmetterlingsorchidee

Phalaenopsis

Standort
hell, ohne direkte Sonne, z. B. Ost- oder Westfenster; 18–25 °C
Pflege
etwa einmal pro Woche kurz tauchen und gut abtropfen lassen; kein Wasser in den Blattachseln; Orchideensubstrat statt Erde
Besonderheiten
für neue Blütenrispen einige Wochen nachts etwas kühler stellen (ca. 16 °C); verblühte Rispe über dem 2. bis 3. Knoten abschneiden; ungiftig